Die Soay-Schafe von Birgit und Holger Linde aus Hamburg-Ochsenwerder | Tel. 040 - 73 67 41 92

Inhalt

Willkommen auf unserer kleinen Soay-Ranch!

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Mit Ruhe und Schafen durch die Pandemie

Zur Zeit gibt es leider keine neuen Stories. Wie ihr sicherlich gemerkt habt, gibt es jetzt nur noch meine private Website: www.soayranch-linde.de.

Ich habe meine freiberufliche Tätigkeit als Webdesignerin Ende 2019 aufgegeben, die Zeit am Computer habe ich daher seit Anfang 2020 stark zurückgefahren. Als hätte ich das mit der Pandemie kommen sehen, oder? Es geht uns aber allen gut! Und wir kommen mit Schafen und Garten sehr gut durch die Krise.

Haltet Abstand und fangt euch diesen Virus nicht ein. Bis bald! Schaut mal wieder rein oder schreibt mir gerne an birgit.linde@gmx.net, wenn ihr Fragen habt.

Seit 2006 züchten wir Soay-Schafe

Zur Zeit grasen neun weibliche Soay-Schafe auf unserer Weide in den Vier- und Marschlanden in Hamburg. Auch dieses Jahr haben wir keinen Bock und werden daher auch keinen Nachwuchs bekommen. 2006 haben wir unsere ersten drei weiblichen Schafe gekauft. Ein Jahr später kam ein erster Bock dazu. Nachwuchs bekamen sie da jedes Jahr um die Osterzeit. Wir möchten mit unserer kleinen Herde dazu beitragen, dass diese alte Nutztierrasse erhalten bleibt.

Soay: Ein Schaf aus der Steinzeit

Knochenfunde belegen, dass Soay-Schafe bereits in der Jungsteinzeit (um 3.000 v. Chr.) von den ersten sesshaft gewordenen Menschen gehalten wurden. Seeleute oder Siedler haben dann auch einige Tiere auf der Inselarchipel St. Kilda (Externer Link, Fotos →) vor der schottischen Westküste - vielleicht als lebendes Proviantlager - zurückgelassen. Wegen der unzugänglichen Lage der kleinen Insel Soay blieben sie vor menschlichen Einflüssen sehr lange verschont. Die Nachbarinsel Hirta war noch bis 1930 bewohnt, ein Film (Externer Link, Film auf theguardian.com, 2014 →) zeigt das harte Leben auf der Insel.

Die Soays sind von großer genetischer und ökologischer Bedeutung und daher auch Forschungsgegenstand (Externer Link, Hamburger Abendblatt, 2011 →). Wie verändern sich die wildlebenden Herden auf der Insel durch den Kimawandel (Externer Link, focus.de, 2009 →)?

Die Tiere konnten ihre sehr ursprünglichen Merkmale bewahren: Sie sind klein, haben eine kurze Wolle und werfen diese im Frühjahr selbst ab. Sie sind im Verhalten den Wildschafen sehr ähnlich. Wir sind Mitglied der Interessengemeinschaft der Soayschafzüchter (Externer Link, IG-Soay →), dort finden Sie mehr Informationen zu unserem Zuchtziel und Haltungsbedingungen. Bei Fragen können Sie mich aber auch gerne anrufen. Auf diesen Seiten möchte ich mit Fotos und knappen Texten etwas über ihren "Alltag" bei uns erzählen.

Fotoserien der letzten Jahre. Viel Freude damit!

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